Lehre

Kunst und Forschung
Hochschule der Künste Bern

mit Regina Dürig
Frühlingssemester 2022, 2023, 2024, 2025

Das Seminar richtet sich an die Studierenden des Master Art Education, die daran sind, ihre Masterthesis zu schreiben. Die Teilnehmenden lernen Methoden, Begrifflichkeiten und Konzepte kennen, die sie in ihrer Thesis anwenden können. Das eigene Vorhaben steht im Zentrum, wird in Einzel- und Gruppenbesprechungen geschärft und in mehreren Zeitfenstern während der Woche weiterentwickelt.

Art YOU CAN TEACH: Fachdidaktik 1
PH Bern

Frühlingssemester 2023, 2024, 2025
In dem Seminar werden ausgehend von aktuellen künstlerischen Strategien und aktueller kunstpädagogischer Positionen Lehrformate für den BG-Unterricht entwickelt und in kurzen Videos dokumentiert.

Theorie-Labor: Making the Public(s)
Hochschule der Künste Bern

mit Maren Polte
Herbstsemester 2024 & Frühlingssemester 2025

Das Seminar versucht anhand verschiedener kunsttheoretischer und soziologischer Positionen nachzuzeichnen, was Öffentlichkeit heute bedeuten kann. Welche Rolle spielt dabei Kunst im öffentlichen Raum? Welche Rolle kann die Kunstvermittlung spielen?

Durch die Lektüre verschiedener Texte an verschiedenen öffentlichen Räumen sowie der Auseinandersetzung mit Berner „Kunstorten“ sollen im ersten Semester Fragen entwickelt werden, die das aktuelle Verhältnis von Kunst und Öffentlichkeit genauer verhandelbar machen. Im zweiten Semester werden die theoretischen Konzeptionen in konkrete Projekte der Kunst- und Kulturvermittlung überführt.

HOWTO … BG-Unterricht: Fachdidaktik 2
Hochschule der Künste Bern

Mit Samuel Rauber (seit 2024)
Herbstsemester 2022, 2023, 2024

Die Verbindung von Kunst und Pädagogik realisiert sich konkret im BG-Unterricht. Als BG-Lehrer*in gilt es, diese Kopplung zeitgemäss, sinnstiftend, bildend und auch lustvoll im Rahmen der Schule zu initiieren. Aber was heisst das genau? Und wie geht das eigentlich?

Im Seminar werden aktuelle kunstpädagogische Positionen im Kontext aktueller Kunst verhandelt und kontrastiert. Dabei geht es nicht nur (aber auch) um die Lektüre und Kenntnis des aktuellen Fachdiskurses, sondern auch darum, diesen mit den eigenen Vorstellungen und Wünschen an den BG-Unterricht unter Berücksichtigung des aktuellen Lehrplans in Beziehung zu setzen. Dabei werden auch aktuelle Medientechnologien relevant werden.

Das Seminar steht in enger Verbindung zu dem (in der Regel) zeitgleich stattfindenden Praktikum. Das bietet uns die Chance, das Praktikum fachlich vorzubereiten und gleichzeitig den Prozess des Praktikums und damit die Professionalisierung als zukünftige BG- Lehrkraft kontinuierlich zu begleiten und zu reflektieren.

Ziel des Seminars ist es, kunstpädagogische Haltungen zu entwickeln, und diese konkret in fachdidaktische Praxen und Konzepte für den BG-Unterricht umzusetzen. Dazu werden verschiedene Ebenen der Kunstpädagogik ausgelotet: von der Lektüre aktueller kunstpädagogischer Texte, über methodische Übungen bis hin zur Planung konkreter Unterrichtseinheiten.

Doing Inclusion. Kunstdidaktik als differenzgerechte Praxis
Kunstakademie Münster

Wintersemester 2023, 2024

Im Seminar wird aus kunstpädagogischer Perspektive den strukturellen Dimensionen von Inklusion nachgegangen. Besonderes Augenmerk wird dabei auf (medien-)kulturelle Bedingungen gelegt, die im Spannungsfeld von Inklusions- und Exklusionsmechanismen eine wichtige Rolle spielen. Obwohl der Kunstunterricht keine allgemeingültigen Lösungen für die gesellschaftlichen Anforderungen an Inklusion bereithalten kann, ermöglicht die Kunstdidaktik dennoch, machtsensible Bildpraxen und Medieneffekte zu hinterfragen und aktiv zu bearbeiten. Mithilfe der Cultural Dis/ability Studies (vgl. Schillmeier 2010; Waldschmidt 2017) wird im Seminar untersucht, wie Normativität und jede Abweichung davon als Effekte von akademischem Wissen, Massenmedien, Alltagsdiskursen und symbolischen Repräsentationen entstehen. Dabei werden auch exemplarisch aktuelle Positionen der Kunstpädagogik zum Thema Inklusion genau betrachtet, um eine differenzgerechte Praxis (vgl. Boger 2017) für den Kunstunterricht zu entwerfen.

Theorie-Labor: Rassismuskritik
Hochschule der Künste Bern

mit Maren Polte

Herbstsemester 2023 & Frühlingssemester 2024

Im Theorie-Labor werden aktuelle theoretische Positionen in Kunst- und Kulturvermittlung sowie deren Bezugsdisziplinen wie Kunstwissenschaft, Bildungstheorie, Philosophie, Soziologie und Medienwissenschaft anhand eines Semesterthemas diskutiert. Das Thema reagiert auf gesellschaftlich dringliche Fragen. Gleichzeitig soll es Abstraktionsmöglichkeiten für weitere Themen bieten. Das Semesterthema wechselt jedes Semester, kann aber bei komplexen Themen auch über einen Zyklus (HS / FS) laufen. 

Das Format umfasst verschiedene Lehrformate, wie Gastvorträge, Reading-Sessions, Workshops und Diskussionsrunden, die wöchentlich stattfinden. Dabei werden alle zwei Wochen Inputs angeboten. In den anderen Wochen werden gemeinsam Texte gelesen, die entweder als Grundlage für den nächsten Input dienen oder als Nachbereitung der vorherigen Sitzung. Ein Reader mit den zu lesenden Texten wird allen Studierenden zur Verfügung gestellt.

Im Zyklus 2023/24 widmen wir uns ausgehend des Projektes „Das Wandbild muss weg“ in Bern der Verbindung von Rassismuskritik und Kunstvermittlung.

Kunst- und Kulturvermittlung 1: Kunstvermittlung in der Kunsthalle Bern
Hochschule der Künste Bern

Frühlingssemester 2023

Im Seminar werden in Kooperation mit der Kunsthalle Bern Vermittlungsformate zur Ausstellung entwickelt.

Art-Assignments
Hochschule der Künste Bern | PH Bern

Herbstsemester 2022 & Frühlingssemester 2023

BG-Unterricht kommt nicht ohne Arbeitsaufträge aus. Viele Lehrpersonen investieren viel Zeit und Mühe um aktuelles Unterrichtsmaterial zu entwickeln und bilden über die Zeit eigene Archive mit Arbeitsaufträgen. Häufig bleibt dabei nicht ausreichend Zeit, um Unterricht nah an aktuellen künstlerischen Fragen und Positionen zu entwickeln. Im Seminar werden wir – von aktuellen künstlerischen Positionen ausgehend – Arbeitsaufträge entwickeln, didaktisch reflektieren und auf einer Homepage publizieren. Es soll ein Portal entstehen, das als Inspiration für BG-Unterricht dient.

Art Education and digital culture
Hochschule der Künste Bern


Frühlingssemester 2022

Im Seminar wird vor dem Hintergrund kritischer Kunstvermittlung Öffentlichkeiten digitaler Kultur untersucht um anhand dessen kunst- und kulturvermittlerische Projekte (zunächst) fiktiv entwerfen. Das Seminar beginnt mit einem gemeinsamen Workshop (Kunst- und Kulturvermittlung 1 & 2) zur kritischen Kunst- und Kulturvermittlung mit Renate Höllwart (Trafo.k) statt. Danach arbeiten wir an drei Terminen in Werkstattform an Formen der Kunst- und Kulturvermittlung vor dem Hintergrund digitaler Kulturen.

Doing Art-Education: Mit Ausstellungen lernen
Hochschule der Künste Bern

Herbstsemester 2021

Im Seminar werden wir uns verschiedene aktuelle Ausstellungen anschauen, und sie auf ihr vermittlerisches Konzept hin untersuchen. Welche gesellschaftliche Idee und welches kunstpädagogische Konzept steckt dahinter und wie wird es realisiert? Anhand dieser Fragen sollen sowohl kunstpädagogische Haltungen geschärft werden, als auch konkrete Übertragungen für vermittlerische und unterrichtliche Praxen entworfen werden.

What Exhibitions Do. Methoden des Zeigens und Vermittelns in Ausstellungen
HSD Düsseldorf

Sommersemester 2021 | Wintersemester 2021 | Wintersemester 2022

Das Seminar untersucht Ausstellungen und pandemiebedingte Online-Ausstellungsformate als komplexe Strukturen auf ihre Bildungspotentiale. Gleichzeitig werden bestehende Ein- und Ausschlussmechanismen aufgedeckt. Dabei werden verschiedene Forschungs- und Vermittlungsmethoden erprobt.

Thinking Through Things – Kunst und Inklusion. posthuman.
Universität zu Köln

Sommersemester 2019

Das Seminar behandelte kunstpädagogische Inklusion vor dem Hintergrund neomaterialistsicher Theorien mit dem Ziel, jetzige Systeme und Strukturen durch neue Perspektiven anzureichern, aus denen heraus neue Modelle entstehen können.

digital imaginaries
Universität zu Köln, NRW-Forum Düsseldorf

mit Nada Rosa Schroer und Kristin Klein
Sommersemester 2019

Unter dem Titel DIGITAL IMAGINARIES wurden im Seminar kollektive Vorstellungen und Ideen von Ästhetik, Materialität und Performativität untersucht, die im Kontext digitaler Kulturen derzeit aktualisiert werden.

Einführung in die Kunstpädagogik
Universität zu Köln

Wintersemester 2017/2018 und Sommersemester 2017

Die Veranstaltung gab einen Einblick in die historischen Entwicklungen und aktuellen Positionen der Kunstpädagogik und thematisiert Brennpunkte der gegenwärtigen Fachdiskussion. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie die Zusammenhänge von Kunst, Darstellungstechnologien und Bildung gedacht wurden, werden und gedacht werden könnten.

Politiken des Ausstellens. Kunst, Öffentlichkeit und Bildung.
Universität zu Köln

Sommersemester 2017

Ausstellungen zeigen Dinge, Aktionen, Performances, Konzepte, … materieller und nichtmaterieller Art. Aber nicht jeder Ort, an dem etwas gezeigt wird, ist eine Ausstellung. Anhand theoretischer, forschender und praktischer Explorationen wurden in dem Seminar die Großausstellungen 2017 kritisch untersucht und auf ihre Bildungspotentiale analysiert.

Kunstpädagogische Positionen
Universität zu Köln

Sommersemester 2017

In Kooperation mit der Universität Hamburg, der Universität Oldenburg und der Zürcher Hochschule der Künste ZHdK wurden in dieser Veranstaltung kunstpädagogische Positionen in Form von Gastvorträgen zur Kenntnis gebracht, die das Lehren, Lernen und die bildenden Effekte der Kunst konturieren helfen.

Artistic Research
Universität zu Köln

mit Prof. Karina Nimmerfall

Wintersemester 2015/16

Das Seminar widmete sich der Forschung mit künstlerischen Methoden bzw. der künstlerischen Praxis als Mittel zur Produktion von Wissen und Erkenntnis. Im Mittelpunkt stand dabei die Reflexion und Vertiefung individueller künstlerisch-forschender Projekte.

How to Future!
Universität zu Köln


Wintersemester 2015/16

Das Seminar widmete sich verschiedenen Konzeptionen von Zukunft. Anhand der Unterscheidung „gegenwärtiger Zukünfte“ und „zukünftiger Gegenwarten“ (Baecker) wurde durch künstlerische und theoretische Forschung verschiedene Möglichkeitshorizonte von Zukunft produziert und reflektiert.

Portfolioarbeit (Methoden der Kunst- und Mediengestaltung) 1 & 2
Universität zu Köln

Wintersemester 2015/16

Die über zwei Semester angelegten Seminare dienten der Vorbereitung der Modulabschlussprüfung im Modul „Methoden der Kunst- und Mediengestaltung“. Sie begleiteten die individuelle Projektarbeit durch intensive Besprechungen der individuellen Projekte anhand verschiedener künstlerischer Methoden.

For Real? Praktische Überlegungen zum Wirklichkeitsanspruch von Fotografie
Universität zu Köln

Sommersemester 2015

Das Seminar befasste sich mit der Frage nach der Authentizität von Fotografie. Die Studierenden haben anhand verschiedener künstlerischer Positionen die Fotografie als Bildmedium erforscht. Das Seminar war im Tandem mit einem Seminar zur Theorie der Fotografie angelegt. Entstanden sind sowohl praktische Arbeiten mit stark konzeptuellen Charakter, als auch Textbeiträge, die diese theoretisch reflektierten.

:csp – collaborative studio project
Universität zu Köln


Sommersemester 2015


Das collaborative studio project widmete sich den für die künstlerisch-mediale Praxis und ästhetische Forschung im 21. Jahrhundert notwendigen Basiskompetenzen in den Studiengängen Kunst, Ästhetische Erziehung und Intermedia. Das Projekt implementierte die Auseinandersetzung mit aktuellen Medientechnologien, sowie einen interdisziplinären Blick auf die Diversität der Nachbardisziplinen und deren medientechnologische und künstlerische Produktion. Die verschiedenen Basiskompetenzen wurden in drei unterschiedlichen Szenarien vermittelt: Tutorien, Workshops und Gastvorträgen.

recreation – Bildintervention mit digitalen Techniken
Universität zu Köln

Wintersemester 2014/15 & Sommersemester 2014
Das Seminar befasste sich mit den Möglichkeiten digitaler Bildintervention. Mit Verfahren wie remix und mashup wurde in bestehende Bildwelten eingegriffen, um neue Bildformen herzustellen. Dabei wurden u.a. Fragen wir Autorschaft reflektiert.

doitlikehockney – Bildherstellung mit digitalen Techniken
Universität zu Köln

Wintersemester 2014/15 & Sommersemester 2014

Das Seminar widmete sich mit den Möglichkeiten digitaler Bildherstellung, von der Konzeption bis zur Realisierung und Präsentation.